Auf den Spuren des Erbes von der Idrijca bis zur Kolpa
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Kulturlandschaft



Der natürliche Reichtum des Landes sicherte dem Menschen Jahrtausendelang Rohstoffe für das Alltagsleben und ermöglichte die Entwicklung von Technik, Technologie und Heimgewerbe. Die mächtigen Bäume wurden geschlagen, altertümliche Vorrichtungen daraus zurechtgezimmert, die im Quecksilber- und Zinnoberbergwerk in Idrija eingesetzt wurden. Große Mengen von Holz flößte man die Flüsse abwärts zu abgelegenen Orten, Stauwehre und Wasserräder nutzten die Wasserkraft. Jahrhundertelang war Holz das Baumaterial des Landvolks: für Hüfelstangen, Heustadel und Bienenstöcke, für Darren zum Trocknen von Dörrobst, für Heuböden und Häuser; oft mit schönen Schnitzereien oder Bemalungen. Im Museum Ribnica sind Holzprodukte ausgestellt: bäuerliches Arbeitsgerät, Backmulden und Bottiche und aller Art Hausgerät, Teller, Schüsseln, Siebe und Löffel.

Die reichen Wälder dienten einst den Einwohnern auch als Nahrungsquelle, und bis zu einem bestimmten Grade ist es noch heute so, obwohl die fruchtbaren Täler schon Jahrhundertelang bearbeitet werden.

Landwirtschaft bildet den wesentlichen Teil des Lebens in dieser Region, und der technologische Fortschritt ergänzt nur die landwirtschaftliche Produktionsweise, die im Grunde noch die der Vergangenheit ist.

In den Ebenen an den Flüssen und Bächen, in den fruchtbaren Tälern und auf den Hochflächen gedeiht Getreide und Flachs. Tierzucht bringt Fleisch und Milchprodukte, Äpfel, Birnen und Pflaumen bringen Farben in die Landschaft.